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Mein Lieblings-Buch 2020

Buchfavorit 2020: Nevernight-Triologie von Jay Kristoff

Das Jahr 2020 ist noch nicht einmal vorbei, da habe ich schon definitiv meinen diesjährigen Buch-Favoriten festgemacht. Kurzum:

Es handelt sich um die Nevernight-Triologie von Jay Kristoff.

Ich gebe zu – als ich mir das Buch gekauft hatte und gierig anfing zu lesen, war ich erst einmal super enttäuscht. Das ging sogar so weit, dass ich mich bei meinem Mann deswegen regelrecht ausgeheult habe. Das Buch ist meiner bescheidenen Meinung nach anfangs dermaßen dämlich geschrieben, dass ich das Buch bereits ab der vierten Seite erst einmal weglegen und tief durchatmen musste.

Dann musste ich wegen einiger Untersuchungen über Nacht ins Krankenhaus (nein, kein Corona, sorry) und nahm aus Mangel an Alternativen dieses Buch mit.
Nachdem ich dann erfolglos versucht habe, mich vor Gesprächen mit meinen über 80jährigen Zimmernachbarinnen zu drücken, habe ich mir quasi aus der Not heraus und voller Verzweiflung das Buch vor die Nase gehalten und wider Willen gelesen. Und siehe da – ich habe Teil 1 des Buches mit knapp 700 Seiten innerhalb dieses etwa 28-stündigen Krankenhausaufenthaltes komplett durchgelesen.
Kaum zuhause, habe ich mir direkt Teil 2 und 3 besorgt und innerhalb weniger Tage durchgelesen. Und die Reihe jedem weiterempfohlen, den ich kenne (und der über 18 Jahre alt ist… meine Güte, die Sexszenen sind so detailliert, dass sogar ich bis zu den Haarwurzeln errötet bin…).

In der „Nevernight“-Triologie lernen wir Mia Covere kennen – ein Mädchen, dass zur Assassinin ausgebildet wurde, raucht, flucht, pissnelkig ist wie die Hölle … und das war für mich absolut erfrischend, denn ich kann mit Schmusi-Schmusi und Träumereien so gut wie nichts anfangen. Die Welt, in der Mia’s Geschichte spielt, ist authentisch und gut durchdacht – laut Aussage des Authors hat dieser 3 Jahre damit zugebracht, die fiktive Republik Itreya und deren ungewöhnlichen Zyklus auszugestalten.

Wenn ich an diesem Buch – abgesehen vom Anfang – noch irgendetwas zu bemängeln hätte, wäre es nur eines: das Ende der Triologie. Ich will nicht zuviel verraten, aber … #teamtric.
Selbstverständlich wird auch hier zu gegebener Zeit eine eigene Rezension folgen.

Bis dahin,
Tina

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