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Lesemonat | Juli 2020

Mein erstes beendetes Buch im Juli war „Das Gold der Krähen“ von Leigh Bardugo, dem Nachfolgeband zu „Das Lied der Krähen“ (das hatte ich bereits im Juni noch gelesen, deswegen gehört der erste Teil hier theoretisch eigentlich nicht hin. Aber wollen wir mal nicht so sein).
Diese beiden Bücher gehören auch wieder in die Fantasy-Ecke, und ich fand sie eigentlich ganz in Ordnung. Der Hauptcharakter Kaz Brekker ist zugegebenermaßen ein Arsch – manchmal konnte ich mit ihm sympathisieren, meistens wollte ich ihn erschlagen. Aber was man diesem Protagonisten lassen musste: seine Pläne waren genial. Auch die anderen Charaktere, die allesamt neben der eigentlichen Geschichte mit ihren ganz persönlichen Problemen zu kämpfen hatten, waren für mich  authentisch und greifbar, obwohl sie so gesehen alle in die „Schlitzohr“-Ecke gehören. Die Stadt Ketterdam, in der in beiden Büchern ein Großteil der Geschichte spielt, konnte ich mir unglaublich gut vorstellen. Kurzum: ein gutes Buch, dass sich zwar ab und an gezogen hat – besonders die Stellen von Matthias – aber ich kann es trotzdem weiterempfehlen.
Für diese beiden Bücher plane ich auch, eine Rezension zu veröffentlichen.

Weiterhin habe ich mir „Die Abenteuer des Apollo 1: Das verborgene Orakel“ von Rick Riordan gegönnt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vorher nicht wusste, dass es sich hier um eine Art Spin-Off aus dem Percy Jackson-Universum handelte. Tatsächlich meide ich Bücher wie Harry Potter, Percy Jackson und wie sie alle heißen – bitte steinigt mich nicht dafür, aber ich konnte damit einfach nichts anfangen und habe auch nie den Hype darum verstanden.
Entsprechend konnte mich auch „Die Abenteuer des Apollo“ nicht vom Hocker reißen, auch wenn es von der Grundidee her gerade für Fans wohl vollkommen in Ordnung geht.

Als nächstes gab es „Throne of Glass 1 – Die Erwählte“ von Sarah J. Mass, ebenfalls ein Fantasy-Buch. Ich habe dazu bereits eine Rezension veröffentlicht, die, gelinde gesagt, katastrophal ausfiel. Ich kann den ganzen Hype um diese Bucher bisher nicht verstehen. Von der Welt bekomme ich in Band 1 kaum etwas mit, den Hauptcharakter finde ich unausstehlich und das Buch ist viel zu liebesschwurbelig für meinen Geschmack.
Da mir versprochen wurde, die anderen Teile wären besser, werde ich mir hier aber noch die Nachfolge-Bände gönnen.

Das letzte Buch im Juli war „Drachenhaut 01: Stahldrache“ von Kevin McLaughlin, welches ich in die Urban Fantasy-Ecke stecken würde. Das Buch scheint wohl ziemlich frisch auf dem Markt zu sein, sodass ich wohl eine der ersten bin, die darüber bereits eine Rezension verfasst haben. Ich mochte das Buch eigentlich ganz gern, die Hauptcharakter sind großkotzig und entsprechend charmant, die Story eigentlich ganz fesselnd (wenn auch vorhersehbar), und es liest sich gut und flüssig. Einziges Manko für mich ist, dass ich viel zu wenig von diesem fiktiven Detroit erfahre, aber vielleicht kommt das noch in einem späteren Band.

Das waren meine Bücher im Juli. Was habt ihr so gelesen, was könnt ihr empfehlen?

Bis dahin,
Tina

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