Alle Artikel in: Lesemonat

Lesemonat | Oktober 2020

Huch, nun ist schon wieder der November fast vorbei und ich habe noch nicht einmal meinen Lesemonat für Oktober veröffentlicht. Ups 😀 Aaalso … den Anfang im Oktober haben weitere drei Bücher der „Liv Beaufont“-Reihe von Sarah Noffke und Michael Anderle gemacht, und zwar „Die dickköpfige Fürsprecherin“ (Teil 6), „Die unbeugsame Kämpferin“ (Teil 7) sowie „Die außergewöhnliche Kraft“ (Teil 8). Alles supertolle Bücher, bis hierhin bleibt diese Buchreihe für mich immer auf gleichbleibenden, amüsant-hohem Niveau. Toll! Vom gleichen Verlag habe ich mir dann auch endlich den zweiten Teil der „Stahldrache“-Serie mit Namen „Drachenaura“ von Kevin McLaughlin & Michael T. Anderle. Teil 1 hatte ich bereits rezensiert und nach meinen verkorksten Maßstäben für ziemlich gut befunden, von dieser Fortsetzung war ich dann leider eher enttäuscht. Die Geschichte hat sich nach meinem Empfinden sehr langsam vorangeschleppt, und eine Protagonistin, die sich ständig für etwas Besseres hält, war mir dann auch eher zuwider. Mal schauen, wann und ob ich dem dritten Teil dann eine Chance gebe … Update: Hier geht’s zur Rezension zu Teil 2. Geschichtentechnisch gerettet hat …

Lesemonat | September 2020

Der Lesemonat im September stand bei mir voll im Zeichen der „Liv Beaufont“-Reihe von Sarah Noffke und Michael Anderle. Nachdem ich Teil 1 geradezu verschlungen und die Buchrezension zu  „Die rebellische Schwester“ mehr als positiv ausgefallen ist, habe ich mir die bisher erhältlichen deutschen Bücher „Die eigensinnige Kriegerin“ (Teil 2), „Die aufsässige Magierin“ (Teil 3), „Die triumhierende Tochter“ (Teil 4), und „Die loyale Freundin“ (Teil 5) allesamt auf einmal im September gekauft und auch gelesen. Ich liebe diese Buchreihe und kann sie nur jedem empfehlen, der in Fantasy-Büchern nicht immer alles bierernst nimmt und auch mal vor sich hin kichern möchte. Allerdings weiß ich bisher noch nicht, ob ich die restlichen Bücher alle einzeln rezensieren werde. Grund dafür ist, dass die Bücher prinzipiell alle gleich aufgebaut sind – wir haben die große Haupthandlung über den Mord von Livs Eltern und ihren Geschwistern, gepaart mit den für diese Buchreihe typischen Nebenhandlungen wie z.B. dem Abhandeln von Livs Aufträgen, ihre Arbeit in der Werkstatt oder dem „typischen“ Abhängen mit den anderen Charakteren. Auch wenn Liv in jedem …

Lesemonat | August 2020

In diesem Monat werde ich mein selbst auferlegtes Pensum wohl leider nicht schaffen. Der Grund: diese verfluchten „Throne of Glass„-Bücher. Nachdem ich im Juli den ersten Teil beendet und für schlecht befunden hatte, wurde mir geraten, nochmal weiterzulesen, die Bücher würden deutlich besser werden. Jetzt habe ich mich bereits den halben August mit Teil 2 und 3 herumgequält, die für mich mindestens genauso furchtbar wie Teil 1 waren. Zum jetzigen Zeitpunkt lese ich Band 4, und hier ist es tatsächlich passiert: ich finde Celaena/Aelin gerade nicht zum Kotzen, stattdessen huste ich nur noch kleine Bröckchen. Mal schauen, was daraus noch wird. Weiterhin wollte ich im August 2020 noch „Die Saat des weißen Drachen“ von Uwe Eckardt lesen – mal wieder ein deutsches Fantasy-Buch. Ich habe seit Ewigkeiten kein deutsches Buch mehr gelesen und erhoffe mir viel davon. (Update: Hier geht’s zur Rezension von „Die Saat des weißen Drachen“) Das Fantasy-Buch „Die rebellische Schwester: Unzähmbare Liv Beaufont Band 1“ von Sarah Noffke und Michael Anderle werde ich wohl mit in den September übernehmen. Auch hier mal …

Lesemonat | Juli 2020

Mein erstes beendetes Buch im Juli war „Das Gold der Krähen“ von Leigh Bardugo, dem Nachfolgeband zu „Das Lied der Krähen“ (das hatte ich bereits im Juni noch gelesen, deswegen gehört der erste Teil hier theoretisch eigentlich nicht hin. Aber wollen wir mal nicht so sein.).
Diese beiden Bücher gehören auch wieder in die Fantasy-Ecke, und ich fand sie eigentlich ganz in Ordnung. Der Hauptcharakter Kaz Brekker ist zugegebenermaßen ein Arsch – manchmal konnte ich mit ihm sympathisieren, meistens wollte ich ihn erschlagen. Aber was man diesem Protagonisten lassen musste: seine Pläne waren genial. Auch die anderen Charaktere, die allesamt neben der eigentlichen Geschichte mit ihren ganz persönlichen Problemen zu kämpfen hatten, waren für mich  authentisch und greifbar, obwohl sie so gesehen alle in die „Schlitzohr“-Ecke gehören. Die Stadt Ketterdam, in der in beiden Büchern ein Großteil der Geschichte spielt, konnte ich mir unglaublich gut vorstellen. Kurzum: ein gutes Buch, dass sich zwar ab und an gezogen hat – besonders die Stellen von Matthias – aber ich kann es trotzdem weiterempfehlen.