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Hallo, wer bin ich, was schnauze ich …

Hallo, ihr anderen Menschen!

Heute, an diesem furchtbar heißen Tag, zwischen Kochen, Wäsche, Hundefutter und beginnendem Gewitter entsteht mein allererster Blogpost auf FreiSchnauzen.

Vielleicht hätte ich das ganze für mich etwas feierlicher gestalten sollen. Wochenlang habe ich jetzt die Seite aufgesetzt, am Logo herumgebastelt und mich selber geohrfeigt – dafür, dass ich den Plan, einen Buch-Blog zu machen, zwar schon so lange habe, aber zu ignorant war, mir über die bis zur Fertigstellung des Blogs heute bereits fertig gelesenen Bücher irgendwelche Notizen zu machen. Ich habe zwar kein Problem, ein gutes Buch ein-, zwei- oder auch zehnmal durchzulesen (tatsächlich so geschehen mit verschiedenen Terry Pratchett-Büchern, ich bin da ein echt nerviges Fangirl), aber naja, eh… vielleicht nicht unbedingt, wenn ich das Buch erst vor zwei Wochen beendet habe.

Wie dem auch sei, in der Zeit der Planung und Umsetzung des Buch-Blogs habe ich aber gemerkt, dass ich eigentlich nicht nur über Bücher schreiben will, sondern zu jedem und allem, was mich interessiert, eine Meinung habe. Deshalb habe ich mich dann kurz vor knapp noch entschieden, einem weiteren Hobby von mir einen Platz einzuräumen: dem Fotografieren. Und wenn mich mal abseits dieser Themen irgendein Gedanke befällt, habe ich dafür die Gedankenwurm-Kategorie eingerichtet.
Das sind aber für mich erst einmal nur Nebenkategorien, die ich nur sporadisch befüllen möchte, wenn’s mir mal in den Fingern juckt. Oder eben im Gehirn.

Ich bin hier aber noch lange nicht fertig – zukünftig werde ich mich neben den eigentlichen Blogposts noch um den ganzen Social Media-Kram und Verlinkungen und Partnerschaften kümmern. Auch ist für die Zukunft eventuell noch eine Erweiterung des Blogs über Filme & Serien, Spiele und vielleicht sogar vegetarischem Essen geplant, aber das schiebe ich jetzt erstmal nach hinten, bis der Blog mit den bisherigen Themen einigermaßen gut gefüllt ist. Und dann überhaupt noch Zeit dafür ist.

Was habe ich der Welt zu sagen?

Hmm. Eigentlich nichts und trotzdem so vieles 🙂

Ich tausche mich gern kritisch über Bücher, Games, Filme und Serien aus und mag es, die Ansichten anderer Menschen zum jeweiligen Thema zu hören, um das Ganze dann auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu können.
Ich hoffe, dass ich dies hier mit meinem Blog erreichen kann, dass ich mich mit anderen Menschen über diese Themen austauschen kann, dass ich den ein oder anderen vielleicht mit meinen überzogenen Blogposts sogar zum Schmunzeln bringen kann.

Ehrlich gesagt, befallen mich aber aktuell ab und zu Zweifel, ob mein Schreibstil für manche Leser so in Ordnung geht. Ich war und bin noch nie ein netter Schmusemensch gewesen, und das zeigt sich eben auch an meiner Art zu schreiben. Gerade meine erste richtige Buch-Rezension über den ersten Teil der Fantasy-Buchreihe Throne of Glass, dessen Rohfassung ich vorhin fertig getippt habe, mag für manchen vielleicht nicht satirisch klingen, sondern eher … aggressiv? Angepisst? Okay, vielleicht war ich auch wirklich ein bißchen angepisst 😉
Aber, meine Güte, dieses Buch … wir sind wie Feuer und Wasser, meine Lieben. Feuer und Wasser.

Aber die eigentliche Frage hier lautet doch: Warum ist es für mich typisch, die freudige Eröffnung meines Blogs mit einer negativen Review anzufangen …?

Warum „frei schnauzen“, was soll’n das heißen?

Ich hätte meine Domain gerne „Frei Schnauze“ genannt, einfach weil der Name für meinem Blog, auf dem ich rücksichtslos einfach geradeheraus schreiben wollte, allzu passend war.  Tja, Überraschung, war leider vergeben. Ich wollte aber auch nicht auf die „XY reads“- oder „XY’s Buchregal“-Schiene gehen, diese Namen waren mir zu verträumt und schmusig. Ich wollte etwas Direktes, straight in the face.
Also – einfach das Substantiv ge-verbt und dann hat’s für mich irgendwie auch gepasst.

Wo soll’s noch hingehen?

Also, so im Stillen hoffe ich ja, dass ich meinen Schreibstil noch ausbauen kann, hier den ein oder anderen Gleichgesinnten treffe und mein allergrößtes Ziel in ferner Zukunft wäre tatsächlich, mal einen Buchentwurf zu lektorieren – die Erste zu sein, die ein neues Werk lesen und auseinandernehmen darf … (auch wenn meine Grammatik-Kenntnisse aus aktueller Sicht wahrscheinlich vollends scheiße sind, aber ich kann ja auch nichts dafür, dass die Regeln schneller gewechselt werden als die vollen Windeln meines Neffen).

Wie auch immer – ich hoffe, ihr habt Spaß hier,
nehmt nicht alles, was hier steht, so ganz ernst!

Bis dahin,
Tina

 

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